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Fachbereich L2 - Energie und Klima


Energiesparen im Haushalt

Effektives Heizen
  • Rund 20 % der Heizenergie können Sie durch Ihr Verhalten beeinflussen. So bringt eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad bereits eine Einsparung von sechs Prozent.
  • Überheizen Sie die Räume nicht; denn in überheizten Räumen wird einerseits unnötig Energie verbraucht, andererseits steigt die Erkältungsgefahr, da die Schleimhäute zu sehr austrocknen.
  • Passen Sie bei Ihrer Zentralheizung die Uhrzeiten der Nachtabsenkung in Steuerungsgeräten eigenen Bedürfnissen an.
  • Schließen Sie nachts die Rollläden bzw. Fensterläden, da hiermit Wärmeverluste deutlich gemindert werden.
  • Richtiges lüften. Die Fenster nur kurze Zeit weit öffnen. Dauerhaft gekippte Fenster lassen viel Wärme hinaus, aber nur wenig Frischluft herein.
  • Schalten Sie Warmwasserspeicher nur bei Bedarf ein. Durch lange Speicherzeiten entstehen unnötige Verluste.
  • Regelmäßiges Kontrolllieren der Heizungsanlage und Entlüften der Heizkörper steigert die Heizeffizienz.
  • Mit Baumaßnahmen wie Wärmedämmung der Außenwände, des Dachbodens und des Kellers sowie Einbau von Wärmeschutzverglasung und einer modernen Heizung können sie unter Umständen bis zu 70 % der Energiekosten sparen.

Sparsame Haushaltsgeräte

Wenn Sie ein neues Kühl- oder Gefriergerät, einen Geschirrspüler oder eine Waschmaschine anschaffen möchten, achten Sie darauf, dass diese Geräte eine sehr gute Effizienzklasse aufweisen. 

Das EU-Label
Die EU-einheitliche Energieverbrauchskennzeichnung ist ein wichtiges ordnungspolititsches Instrument für die Markttransparenz. Das dafür verwendete EU-Label informiert über die Energieverbrauchseigenschaften von Haushaltsgeräten.

Die Farbe "Dunkelgrün" steht für besonders geringen Energieverbrauch, die Farbe "Rot" für energiefressende Geräte. Auch die Informationen zum jährlichen Energieverbrauch, dem Fassungsvermögen und der Geräuschemissionen bleiben erhalten.
  • Einen Überblick über die in Deutschland verfügbaren Haushaltsgeräte, die die Kriterien des EU-Labels Klasse A erfüllen, bietet die Website www.energiesparende-geraete.de.
  • Die effizientesten Kühl- und Gefriergeräte sind auf dem EU-Label mit A+++ gekennzeichnet. Ein Kühlgerät dieser Klasse verbraucht nur etwa 40 Prozent der Energie eines vergleichbaren Produkts, das die Kriterien der Energieeffizienzklasse A erfüllt, vgl. folgende Graphik.
Effizienzklassen
  • Wählen Sie die Größe der Geräte nach der Ihres Haushalts. Dabei sind die Anzahl der Personen, die Wohnfläche und der geplante Gebrauch der Geräte entscheidend.

Strom sparen
  • Schalten Sie Computer und Drucker nur ein, wenn sie gebraucht werden.
  • Schalten Sie Geräte bei Nichtgebrauch aus, und verzichten Sie auf den Stand-by-Betrieb. Wenn sich das Gerät nicht abschalten lässt, ziehen Sie den Stecker oder verwenden Sie eine abschaltbare Steckdosenleiste. Für den Stand-by-Betrieb laufen im Durchschnitt alleine zwei große Kraftwerke.
  • Lassen Sie Licht nicht unnötig brennen und ersetzen Sie Glühlampen durch Energiesparlampen oder LED-Lampen. Gute Energiesparlampen verbrauchen bis zu 90 % weniger Strom als Glühlampen gleicher Lichtleistung.
    Weitere Informationen zu Energiesparlampen:
    Infozentrum UmweltWirtschaft des Bayerisches Landesamtes für Umwelt: Typen energiesparender Lampen, Energiesparlampen im TestQuecksilber in Energiesparlampen
    Testergebnisse und Hinweise Ökotest.
  • Nutzen Sie bei Waschmaschine und Wäschetrockner so oft wie möglich Energie sparende Programmfunktionen.
  • Kühlgeräte sollten nicht neben Herd oder Heizung stehen. Auch eine dicke Reifschicht führt zu einem sinnlosen Energieverbrauch. Stellen Sie auch keine heißen Speisen in den Kühlschrank und lassen Sie die Kühlschranktür nicht lange offen.
  • Der Energie- und Wasserverbrauch eines Geschirrspülers rechnet sich nur bei voller Auslastung. Auch der sparsame, auf das unbedingt notwendige Maß beschränkte Umgang mit Waschmittel schont Umwelt und Geldbeutel.
  • Kochtopf- und Durchmesser der Herdplatte sollten immer zueinander passen. Ein Topf mit 15 cm Durchmesser auf einer 18 cm Herdplatte verschwendet 30 % Energie. Außerdem sollten Sie grds. geschlossenem Deckel kochen, denn ohne gut schließende Deckel geht Wärme verloren und die Koch- und Bratzeit verlängert sich.
  • Elektrokleingeräte mit Trafo oder Ladegerät an der Steckdose verbrauchen auch ungenutzt Strom. Ziehen sie so oft es geht, den Stecker raus. Kleingeräte mit Akku verbrauchen übrigens wesentlich mehr Energie als Geräte, die man direkt am Netz betreiben kann.
  • Achten Sie nicht nur auf die Anschaffungskosten eines Gerätes, sondern auch auf die langfristigen Energiekosten.

Strom sparen heißt auch Geld sparen!

Weniger Strom im privaten Haushalt verbrauchen könnte Ihr Beitrag zum Klimaschutz sein!

Je 1 kWh Strom werden 0,648 kg CO2 erzeugt und CO2 ist ein "Treibhausgas". Treibhausgase verändern nachweislich das Klima der Erde.

Einkaufs- und Nutzungstipps sowie Hinweise zu konkreten Kosteneinsparungen beim "Spülen und Waschen", "Kühlen und Gefrieren" und "Beleuchtung" sowie ein "Stand-by-Rechner" werden angeboten von der Initiative EnergieEffizienz, zu finden unter www.stromeffizienz.de
www.umweltbundesamt.de



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