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Website Landratsamt Forchheim
Fachbereich 44 - Umweltschutz, Wasserrecht


Landratsamt Forchheim, Wasserrecht
Postanschrift: Am Streckerplatz 3, 91301 Forchheim
Dienststelle: Oberes Tor 1, 91320 Ebermannstadt, Ebene 1
Tel. 09191 / 86-4409
Fax 09191 / 86-4018
E-Mail: umweltschutz@lra-fo.de


Ihre Ansprechpartner:

Wasserrecht (technisch)
Herr Stöcklein
09191 / 86-4409
Wasserrecht (technisch)
Herr Hack
09191 / 86-4410


Was muss ich als Betreiber eines Heizöltanks beachten?

Anzeige- und Fachbetriebspflicht
  • Die Lagerung von mehr als 1000 l Heizöl ist dem Landratsamt mitzuteilen (anzuzeigen). Tätigkeiten an Heizöl-Lagerungsanlagen mit mehr als 1.000 l Volumen dürfen nur von Fachbetrieben ausgeführt werden. Fachbetrieb ist, wer über die Geräte und Ausrüstungsteile sowie über das sachkundige Personal verfügt und berechtigt ist, Gütezeichen einer baurechtlich anerkannten Überwachungs- oder Gütegemeinschaft zu führen, oder einen Überwachungsvertrag mit einer Technischen Überwachungsorganisation abgeschlossen hat. Die Fachbetriebseigenschaft hat vorzuliegen und ist den Betreibern und Kreisverwaltungsbehörden gegenüber zu bescheinigen.  

Betrieb der Anlage
  • Die Betriebs- und Bedienungsanleitung der Heizölverbraucheranlage ist zu beachten und einzuhalten.
  • Behälter in Anlagen zum Lagern von Heizöl EL von mehr als 1.000 l Volumen dürfen aus Straßentankwagen und Aufsetztanks nur mit festen Leitungsanschlüssen und unter Verwendung einer selbsttätig schließenden Abfüllsicherung befüllt werden. Abtropfendes Heizöl ist aufzufangen.  

Eigenüberwachung
  • Oberirdische Anlagenteile, wie Tank, Rohrleitungen und Auffangraum sind regelmäßig durch Sichtprüfung auf Dichtheit zu prüfen. Bei doppelwandigen Behältern mit Leckanzeigegerät muss dieses immer in Betrieb sein; ein Alarm muss sicher bemerkt werden können.
  • Sofern Sie nicht hinreichend fachkundig sind, sollte ein Wartungsvertrag mit einem geeigneten Betrieb abgeschlossen werden.  

Prüfung durch Sachverständige

  • Unterirdische Anlagen unabhängig vom Volumen und oberirdische Anlagen mit einem Volumen von mehr als 10.000 l müssen vor Inbetriebnahme, nach einer wesentlichen Änderung, wiederkehrend alle 5 Jahre und bei Stilllegung von bestellten Sachverständigen geprüft werden.
  • Oberirdische Anlagen in Wasserschutzgebieten unterliegen der Prüfpflicht bereits ab einem Volumen von 1.000 l.
  • Unterirdische Anlagen in Wasserschutzgebieten sind alle zweieinhalb Jahre wiederkehrend zu prüfen.
  • Oberirdische Anlagen in Überschwemmungsgebieten unterliegen der Prüfpflicht bereits ab einem Volumen von 1.000 l.  

Schadensfall
  • Bei Schadensfällen und Störungen ist die Anlage außer Betrieb zu nehmen, wenn die Gefahr besteht, dass Heizöl austritt oder bereits ausgetreten ist informieren Sie unverzüglich das Landratsamt Forchheim (Tel.: 09191 / 86-4410 od.-4407) oder die nächste Polizeidienststelle.



[ Aufgabenbereiche > Natur & Umwelt > Wasserrecht ]