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Gleichstellungsbeauftragte


Rechtsgrundlagen der Gleichstellungsarbeit

Die Gleichstellungsbeauftragte erfüllt einen Verfassungsauftrag und
eine Dienstaufgabe. Ihr Auftrag auf kommunaler Ebene ist, die
Verwirklichung des verfassungsrechtlichen Gleichheitsgebotes wirksam zu
unterstützen. Handlungsgrundlage ist der Artikel 3 des Grundgesetzes.
Darin ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern festgeschrieben:

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die
tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern
und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." (Artikel 3
Absatz 2 Grundgesetz)

"Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner
Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat, seines Glaubens, seiner
religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt
werden." (Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz)

Die Wirklichkeit im Alltag und der Verfassungsauftrag stimmen
jedoch nicht überein. Frauen sind in unserer Gesellschaft den Männern
gegenüber in vielfältiger Hinsicht benachteiligt. Aufgabe der
Gleichstellungsbeauftragten ist, die Forderung nach Gleichberechtigung
von Frauen und Männern in die Realität umzusetzten.


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