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Auslegung der Vorschlagliste für die Jugendschöffen


14.05.2018 (Quelle: Landratsamt Forchheim)
Auslegung der Vorschlagliste für die Jugendschöffen für die Amtsperiode 2019-2023 nach Ziffer 7 der Jugendschöffenbekanntmachung.
Die Vorschlagsliste des Jugendhilfeausschusses für die Wahl der Haupt- und Hilfsschöffen für die Jugendkammer beim Landgericht Bamberg und der Haupt- und Hilfsjugendschöffen beim Amtsgericht Forchheim liegt in der Zeit von

Montag, den 14.05.2018 bis einschließlich Dienstag, den 22.05.2018

während der Öffnungszeiten des Landratsamtes im Amt für Jugend und Familie , Am Streckerplatz 3, 91301 Forchheim, Gebäude A, Ebene 2, Zimmer 216/217 zur Einsicht für jedermann auf.

Gegen die Vorschlagsliste kann binnen einer Woche (§ 37 GVG i.V. m. Ziffer 8 der Jugendschöffenbekanntmachung), gerechnet vom Ende der Auflegungsfrist, schriftlich oder zu Protokoll mit der Begründung Einspruch erhoben werden, dass in der Vorschlagsliste Personen aufgenommen seien, die nach §§32 bis 34 GVG (Text s. Anhang zu diesem Schreiben) nicht aufgenommen werden durften oder sollten.


Forchheim, den 02.05.2018
Landratsamt Forchheim

M a y
Leiterin des Amtes für Jugend, Familie und Senioren


Auszug aus dem Gerichtsverfassungsgesetz (GVG)

§ 32
Unfähig zu dem Amt eines Schöffen sind:
1.
Personen, die infolge Richterspruchs die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzen oder wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt sind;
2.
Personen, gegen die ein Ermittlungsverfahren wegen einer Tat schwebt, die den Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter zur Folge haben kann.
3.
(weggefallen)

§ 33
Zu dem Amt eines Schöffen sollen nicht berufen werden:
1.
Personen, die bei Beginn der Amtsperiode das fünfundzwanzigste Lebensjahr noch nicht vollendet haben würden;
2.
Personen, die das siebzigste Lebensjahr vollendet haben oder es bis zum Beginn der Amtsperiode vollenden würden;
3.
Personen, die zur Zeit der Aufstellung der Vorschlagsliste nicht in der Gemeinde wohnen;
4.
Personen, die aus gesundheitlichen Gründen für das Amt nicht geeignet sind;
5.
Personen, die mangels ausreichender Beherrschung der deutschen Sprache für das Amt nicht geeignet sind;
6.
Personen, die in Vermögensverfall geraten sind.

§ 34
(1) Zu dem Amt eines Schöffen sollen ferner nicht berufen werden:
1.
der Bundespräsident;
2.
die Mitglieder der Bundesregierung oder einer Landesregierung;
3.
Beamte, die jederzeit einstweilig in den Warte- oder Ruhestand versetzt werden können;
4.
Richter und Beamte der Staatsanwaltschaft, Notare und Rechtsanwälte;
5.
gerichtliche Vollstreckungsbeamte, Polizeivollzugsbeamte, Bedienstete des Strafvollzugs sowie hauptamtliche Bewährungs- und Gerichtshelfer;
6.
Religionsdiener und Mitglieder solcher religiösen Vereinigungen, die satzungsgemäß zum gemeinsamen Leben verpflichtet sind.
(2) Die Landesgesetze können außer den vorbezeichneten Beamten höhere Verwaltungsbeamte bezeichnen, die zu dem Amt eines Schöffen nicht berufen werden sollen.

 



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