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Bildungsbüro veröffentlicht ersten Bildungsbericht


10.07.2018 (Quelle: Bildungsbüro)
Das Bildungsbüro des Landkreises Forchheim hat erstmals einen Bildungsbericht erstellt. Dieser gibt einen kompakten Überblick über die verschiedenen Bildungs- und Lerngelegenheiten in der „Bildungsregion Landkreis Forchheim", vom Krippen- bis ins Seniorenalter, und wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.
Seit November 2016 nimmt der Landkreis Forchheim am Förderprogramm „Bildung integriert" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) teil. Eines der Programmziele ist der Aufbau eines datenbasierten Bildungsmanagements zur Unterstützung der bildungspolitischen Steuerung im Landkreis.

Zu diesem Zweck hat das Bildungsbüro nun den ersten Bildungsbericht „Leben und Lernen im Landkreis Forchheim" veröffentlicht. Unter Federführung von Dr. Julia Schilling haben Experten aus den verschiedenen Bildungsbereichen aktuelle Informationen und statistische Zahlen ausgewählt und zusammengetragen, die besonders relevant für die Beschreibung und Weiterentwicklung des Bildungswesens in der Region sind. Dieser „Fachbeirat Bildung" begleitet den Landkreis bereits seit der Bewerbung um das Gütesiegel „Bildungsregion in Bayern" im Jahr 2012. Seine Mitglieder sind nicht nur Schulleiter und Schulräte, sondern z.B. auch an verschiedenen Stellen im Amt für Jugend, Familie und Senioren, in der Wirtschaftsförderung oder im Verein FOrsprung e.V. aktiv.

Das Ergebnis des monatelangen Diskussionsprozesses ist eine kompakte und fokussierte Übersicht über die Bildungslandschaft im Landkreis Forchheim, angefangen im Krippen- und Kindergartenbereich über die allgemeinbildenden Schulen und beruflichen Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zu den Lerngelegenheiten, die sich außerhalb der
„formalen" Bildungslaufbahn bieten – d.h. durch Volkshochschule, Büchereien oder Jugend- und Familienbildung, um nur einige Beispiele zu nennen.

Diese Übersicht wird flankiert von der Vorstellung des Bildungsbüros und seiner Aufgaben und Ziele sowie von der Beschreibung der demografischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Landkreis Forchheim. So wird beispielsweise deutlich, dass der Zuzug von Familien und die steigenden Geburtenzahlen sowohl die Kindertagesstätten als auch die Schulen vor große Herausforderungen im Bereich der Betreuungskapazitäten stellen. Besonders beleuchtet werden in diesem Zusammenhang die Entwicklungen im Bereich der Nachmittagsbetreuung an Grundschulen.

Ebenfalls durch statistische Zahlen belegt werden die Veränderungen auf dem Ausbildungsmarkt, die bereits heute zu einem Fachkräftemangel in manchen Branchen führen. Auf etwa 20 Seiten werden schließlich die verschiedenen Angebote der „non- formalen" Bildung dargestellt und erläutert – hier geht es z.B. um den Kreisjugendring, die Volkshochschule, öffentliche und private Musikschulen, weitere private und konfessionelle Bildungsträger sowie ganz allgemein um Bildungsarbeit in Vereinen und im Ehrenamt.

Die Zusammenstellung dieser Daten soll einerseits als Information für die interessierte Öffentlichkeit dienen und deutlich machen, an wie vielen Stellen im Landkreis Bildungsarbeit geleistet wird und welche Trends sich jeweils abzeichnen. Andererseits soll sie eine Grundlage für kommunale Entscheidungsträger bilden, um politische Handlungsfelder zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Der Bericht erscheint in einer Auflage von 2500 Stück und wird in Druckform allen Bildungseinrichtungen sowie den in der Region aktiven Bildungsträgern und -akteuren zur Verfügung gestellt. Er ist auf der Website des Bildungsbüros www.bildungsregion-forchheim.de abrufbar.

Ansprechpartner:
Bildungsbüro Landratsamt Forchheim
Dr. Julia Schilling
Am Streckerplatz 3
91301 Forchheim
Telefon: 09191/86-1071
eMail: bildungsbuero@lra-fo.de

Forchheim, 09.07.2018
Pressestelle




 



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