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Kommunen stellen Weichen für digitale Energieerfassung


07.03.2019 (Quelle: Klimaschutz)
Im Rahmen des 3. Netzwerktreffens lud das Institut für Energietechnik IfE GmbH unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Markus Brautsch die Landkreiskommunen des Energieeffizienz-Netzwerks an die OTH in Amberg ein, um Praxisansätze zu präsentieren.
Nach einem kurzen Bericht zum aktuellen Stand im Netzwerk durch Herrn M. Eng. Ingo Endres vom IfE wurde in den fachlichen Teil der angesetzten Agenda eingestiegen. Die Bürgermeister berichteten von angelaufenen Projekten und ersten Erfahrungen, dabei wurde deutlich, dass einige Projekt auch durchaus als Blaupause dienen können. Gleich für mehrere Kommunen ist die Eigenstromerzeugung auf KiGa oder Schule interessant, um langfristig Kosten zu sparen und einen Beitrag für Klimaschutz zu leisten. Ähnlich verhält es sich mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf effiziente LED-Technik. Hier vereinbarten die Teilnehmer, dass man sich auf dieses Thema bei einem der nächsten Treffen spezialisieren möchte.

Herr Dipl.-Ing. (FH) Maximilian Conrad referierte im Anschluss zum Vertiefungsthema des Netzwerktreffens, dem kommunalen Energiemanagement. Die Kontrolle des Energie- und Wasserverbrauches in den unterschiedlichsten Liegenschaften einer Kommune, stellt die Gemeinden vor Herausforderungen. Als Beispiele nannte Conrad unentdeckte Wasserrohrbrüche und Leckagen, verstellte Heizungssteuerungen aufgrund von einmaligen Veranstaltungen und technische Defekte, die zu einem erhöhten Energieverbrauch und Kosten führen.

Mit einem digitalen Energiemanagement, das die Verbräuche über Sensoren an den Strom- und Wasserzählern erfasst und per Funktechnik weiterleitet, behält die Kommune den Überblick. Alle Informationen werden zentral an einem Punkt geordnet und der Aufwand der Datenerfassung für die Mitarbeiter einer Kommune minimiert. Hausmeister und Energiebeauftragte erhalten Warnmeldungen, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Zum Ende der Präsentation zeigte Herr Conrad den Teilnehmern die Fördermöglichkeiten für solch ein digitales Management auf.

Bei der abschließenden Führung durch das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung, konnten die Teilnehmer sich einen Eindruck über die Ausmaße und Fähigkeiten der installiert.

Forchheim, 07.03.2019
Pressestelle

Teilnehmer des 3. Netzwerktreffens in Amberg (Lkr. Forchheim 1)


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